Das Gesetz der Anziehung

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Das Gesetz der Anziehung

Beitrag  Gast am Fr 15 Aug 2008 - 9:02

Das Gesetz der Anziehung - (Gleiches zieht Gleiches an)

Nach dem Gesetz der Anziehung haben sie sich alles, was in ihrem Leben ist, selbst angezogen, teils bewusst und das Meiste sicherlich unbewusst. Das Gesetz der Anziehung wirkt immer, ob man daran glaubt oder nicht. Es gibt demnach keine Zufälle, alles im Leben läuft nach gewissen universellen Gesetzmäßigkeiten ab. Je mehr sie über die Gesetzmäßigkeiten und die Zusammenhänge wissen, umso besser können sie ihr Leben in die Richtung steuern, in der sie es gerne haben möchten. Je „bewusster“ sie sind, umso eher ersparen sie sich mühevolle Umwege oder auch schmerzhafte Erfahrungen.

Wenn sie sich ihre Gedanken und Gefühle wie einen Magneten und Sendeturm vorstellen, mit denen sie bestimmte Frequenzen aussenden, dann kommt genau das zu ihnen zurück, was sie ausgesendet haben, nach dem Prinzip Gleiches zieht Gleiches an. Hier wirken meist die vielen falsch erlernten Überzeugungen des Egos. Diese meist unbewussten Überzeugungen und die damit einhergehenden Gefühle, sind verantwortlich dafür, dass wir Dinge in unser Leben ziehen, die wir eigentlich gar nicht haben möchten. Wir denken zudem viel in Verneinungen und was wir alles nicht möchten, wovor wir Angst haben u.s.w.. Damit ziehen wir genau all das in unser Leben, da wir unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten. Energie folgt stets der Aufmerksamkeit. Überprüfen sie öfter bewusst ihre Gedanken und statt sich damit zu beschäftigen, was sie nicht haben möchten, fühlen, konzentrieren und denken sie lieber, was und wie sie es haben möchten und versuchen sie in diese Energie zu kommen, möglichst dauerhaft. Dies ist zu Beginn sicherlich ungewohnt und schwierig, aber je mehr sie üben, umso leichter wird es und umso größer sind die Erfolge.

Beispiele:

Folgen sie der falschen Egoüberzeugung, niemand könne sie richtig verstehen, werden sie Menschen in ihr Leben ziehen, die sie nicht verstehen.

Meinen sie, sie müssten anderen dienen, dann werden sie Menschen anziehen, die es brauchen, dass man sich um sie kümmert.

Glauben sie tief in sich drin, dass man anderen nicht vertrauen könne, dann werden sie entsprechende enttäuschende Erfahrungen in ihr Leben ziehen, die ihnen ihren falschen Glauben bestätigen.


Das Gesetz der Anziehung wird im Bereich der Esoterik oft als ein Gesetz der Wunscherfüllung verkauft. Ein tiefer aufrichtiger Herzenswunsch mobilisiert sicherlich die nötigen Energien und Veränderungen, die zu einer Wunscherfüllung notwendig sind. Ohne aber an uns selbst zu arbeiten, werden wir Gewünschtes nicht dauerhaft in unser Leben ziehen. Wir alle haben in unserem Leben gewisse Lernaufgaben zu bewältigen. Dabei geht es in erster Linie darum, uns in unserer Ganzheit kennen zu lernen und anzunehmen. Kaum ein Mensch gesteht sich gerne seine „Schattenseiten“ und Schwächen ein. Wir fangen an, diese Teile von uns selbst abzuspalten und bekommen schließlich von Außen einen Spiegel vorgehalten. Damit werden wir aufgefordert, unsere Schwächen einzugestehen, anzunehmen und zu integrieren, denn nur so sind wir vollständig und ganz. Je eher wir unsere Lebensaufgaben angehen, umso schneller sind wir innerlich frei und zufrieden. Man kann zwar Widerstand leisten, verdrängen oder sich drücken, aber man wird dabei immer auf der Stelle treten und das unterschwellige schlechte Lebensgefühl und Probleme werden dadurch nicht verschwinden.
Die universellen Gesetzmäßigkeiten sind richtig eingesetzt gute Hilfen und Wegweiser unsere Aufgaben zu erkennen und zu bewältigen. So können wir schließlich wieder mehr zu unserem eigentlichen Sein und einem liebevollen inneren Erwachsenen zurückfinden.

Wir fallen nicht „zufällig“ in bestimmte Situationen, sondern schaffen sie uns aufgrund unserer Glaubens- und Gedankensysteme selbst. Einschränkende Verhältnisse und Lebenssituationen sind dazu da, uns auf zugrundeliegende geistige Fehlhaltungen aufmerksam zu machen. Haben wir sie durchschaut, können wir uns von ihnen trennen.
Hier gilt es den „Prüfungen“, die entsprechende Veränderungen mit sich bringen stand zu halten z.B. wir entschließen uns, unser aufopferndes Verhalten zu beenden und meist gerade wenn wir den Entschluss gefasst haben, bitten uns plötzlich („zufällig“) alle Menschen um Hilfe. Hier sind wir natürlich gefordert unserem Entschluss treu zu bleiben und die Prüfungen gut zu bestehen. In diesem Fall, den Menschen in dem Maße zu helfen, wie es sich gut und richtig für uns anfühlt und sich ansonsten ganz klar abzugrenzen und Nein zu sagen. Sie sind nur für sich selbst verantwortlich und niemandem verpflichtet.

Seien sie milde mit sich selbst, wenn sie nicht gleich alles umsetzen können und der Anfang „holprig“ ist, es sind oft länger andauernde Prozesse. Man kann Verhaltensweisen, die man über Jahre eintrainiert hat, nicht einfach von hier auf jetzt abstellen. Ein sehr wichtiger Punkt ist, diese Erfahrungen und die entsprechenden beteiligten Personen möglichst wertfrei zu sehen. Das bedeutet nicht, dass man sich alles gefallen lassen soll, sondern dass sie die Dinge in ihrem Leben auf zwei verschiedenen Ebenen betrachten sollen. Die wertfreie Ebene ist die Ebene des höheren Selbst und die Ebene des Lernens. Die andere Ebene ist die, des liebevollen Erwachsenen, der versucht ihre Egoanteile und die ihres höheren Selbst liebevoll zu vereinen. Je mehr falsche Egoüberzeugungen und damit einhergehende Verhaltensweisen sie selbst entlarven und korrigieren, umso freier werden sie innerlich und umso besser können sie ihrer inneren Stimme folgen.

Dass wir manche Dinge, die wir uns wünschen, nicht in unser Leben ziehen, liegt also immer in unseren selbstbegrenzenden und meist unbewussten Überzeugungen begründet. Auch hier geht es ebenso wie bei dem Gesetz der Spiegelung nicht um Schuld, sondern um Schule („Lebensschule“). Lernen sie, anstatt sich schuldig zu fühlen und geben sie nicht gleich auf. Wenn sie sich beispielsweise einen Partner wünschen, der sie liebt und respektiert und dieser kommt partout nicht. Dann könnte dies ein Hinweis sein, dass sie sich selbst nicht wirklich lieben und so annehmen, wie sie nun einmal sind. Damit senden sie eine Energie aus, mit der sie signalisieren, sie seien es nicht wert geliebt zu werden, Gleiches zieht Gleiches an, der liebende Mensch kann also nur zu ihnen kommen, wenn sie zunächst lernen sich selber zu lieben und anzunehmen.

Die „Blockaden“ (Egoüberzeugungen) sind bei den Menschen unterschiedlich und auch verschieden ausgeprägt. Meistens sind sie leider eher unbewusst. Zum Erkennen der Blockaden ist bedingungslose Ehrlichkeit mit uns selbst eine Voraussetzung. Das Spiegelgesetz kann uns hierbei sehr behilflich sein. Wir können beispielsweise nicht erwarten, wenn wir jeden Tag Menschen kritisieren oder schlecht behandeln, dass andere liebevoll zu uns sind. Denn mit diesem Verhalten bringen wir zum Ausdruck, dass wir uns selbst schlecht behandeln (Spiegel!) und Gleiches kommt somit zu uns zurück. Oder wir ärgern uns, dass Andere uns nicht ernst nehmen, achten sie ganz genau darauf, in welcher Beziehung sie sich selbst nicht ernst nehmen. Haben sie vielleicht eine Partnerin/Partner mit dem sie nicht glücklich sind, sich aber nicht trennen? Dies müssten sie konsequenter Weise tun, würden sie sich wirklich ernst und wichtig nehmen. Wenn sie sich und ihr Verhalten ändern, ändert sich schlagartig auch ihr Umfeld und auch die Menschen und Dinge um sie herum. Sie sind der Sendemast.

Denken-Fühlen-Handeln sollten möglichst konform gehen, es genügt nicht, nur auf einer Ebene zu arbeiten. Manchmal wissen wir von unserem inneren Gefühl her, was eigentlich zu tun ist, aber wir setzen die nötige konkrete Handlung dazu nicht um. Hier müssen wir lernen Bequemlichkeiten und Gewohnheiten zu überwinden. Beispielsweise denken viele Menschen, sie würden sich lieben, aber sie fühlen es nicht wirklich und handeln auch nicht danach. Den Wenigsten ist bewusst, was Selbstliebe wirklich meint und was diese alles beinhaltet. Manchmal handeln wir auch, aber unser Denken und unser Gefühl geht nicht konform damit. In diesen Fällen besteht ebenfalls keine innere Einheit und Harmonie und diese Energie senden wir nach Außen und bekommen Entsprechendes zurück.

Manchmal „klammern“ wir auch zu sehr an einer Vorstellung (Wunsch) oder auch an Menschen. Damit senden wir die Energie von Angst und mangelnden Vertrauen aus und ziehen entsprechende Erfahrungen an. Loslassen und Vertrauen sind wichtige Voraussetzungen, damit wir gewünschte Dinge in unser Leben ziehen können. Hinter dem „Klammern“ stehen immer Ängste, Zweifel, Abhängigkeiten oder Ähnliches. Prüfen sie also, ob sie zu sehr an etwas festhalten, was ihre Ängste sind und was für Ursachen dahinter stehen. Versuchen sie mehr ins Vertrauen zu gehen und loszulassen. Wenn sie Erwartungen an ein wie und wann haben, ist das immer ein Zeichen, dass sie nicht wirklich im Vertrauen sind. Jemand der vertraut, der nimmt die Dinge so wie sie sind, stellt sich selbst durch gewisse Ereignisse nicht in Frage und versucht aus Erfahrungen zu lernen. Jemand der nicht vertraut, versucht die Dinge und andere Menschen zu kontrollieren.

Ängste und Zweifel sind immer Hinweise für falsch erlernte Glaubensmuster des Egos z.B. „Ich kann oder schaff das nicht...“ oder „nur was man sieht, das gibt es auch...“ „das habe ich doch gar nicht verdient.....“. Die falschen Überzeugungen sind schließlich die tiefere Ursache für mangelndes Selbstvertrauen und mangelnde Selbstliebe. Es ist unser aller Aufgabe, diese falschen Glaubensmuster aufzulösen und durch die innere Wahrheit des höheren Selbst und der inneren Stimme zu ersetzen. Dann können sie ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen und auch bewusst dahin steuern, wo sie es gerne haben möchten. Sie werden dann auch „automatisch“ die richtigen Dinge in ihr Leben ziehen.

Wenn manche Dinge in ihrem Leben also nicht so laufen wie sie sich das vorstellen, versuchen sie mit Hilfe des Spiegelgesetzes und dem Gesetz der Anziehung herauszufinden, wo eventuelle Blockaden liegen, was sie noch lernen und verbessern können - die Blockaden (falsche Überzeugungen) schließlich auflösen und korrigieren und die richtige Gedanken und Gefühle ausstrahlen. Verändern sie stets nur sich selbst, denn das Äußere ist immer nur ein Spiegel ihres tiefsten Inneren. Mit ihrer inneren Veränderung wird sich auch das Außen verändern. Mit diesen Schritten gehen sie in die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, hinaus aus Abhängigkeiten und Fremdbestimmung und werden mit einem zufriedenen Lebensgefühl belohnt. Mit diesem Hintergrundwissen wird das Leben zu einer spannenden Reise mit vielen Erkenntnissen und Herausforderungen.


Bücherliste

Universelle Gesetzmäßigkeiten:

Rhonda Byrne; Das Geheimnis (Gesetz der Anziehung)

Esther & Jerry Hicks; Wunscherfüllung (Gesetz der Anziehung, „richtig“ Wünschen)

Diana Cooper; Der spirituelle Lebensratgeber (weitere universelle Gesetze)

Dr. Elfrida Müller-Kainz; Die Kraft der intuitiven Intelligenz (Spiegelgesetz & universell „richtige“ Verhaltensweisen, Selbsterkenntnis & Intuition)

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Das Gesetz der Anziehung

Beitrag  LICHTY am Fr 28 Mai 2010 - 10:53

Heute möchte ich als Neuling bei diesem Thema anknüpfen - denn ich bin hier im Forum gelandet.
Was mich angezogen hat, war der Bericht über die Spiegelgesetze.
Daraufhin sah ich mir das Forum an und habe mich angemeldet.
Kurz und gut - ich habe das Buch von Pierre Franckh gelesen: Das Gesetz der Resonanz.
Darin wird ebenfalls sehr gut die Gesetzmässigkeit der Anziehung etc. beschrieben, so wie es
mein Vorgänger hier ausführlich geschildert hat.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Gesetz der Anziehung gemacht? Ist es für Euch einfacher geworden
nach dem Lesen der Bücher, nach Kontakten mit Gleichgesinnten?

LICHTY

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 5
Ort : Oberhausen
Anmeldedatum : 28.05.10

http://Lichtbann.beep.de

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten