Das Spiegelgesetz

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Das Spiegelgesetz

Beitrag  Gast am Fr 15 Aug 2008 - 9:05

Gesetz der Spiegelung

Jede einzelne Person, Situation oder Umstände in unserem Leben spiegeln uns unser tiefstes Inneres wider. Hat man sich analog dem inneren Kind für Wachstum und seelische Weiterentwicklung entschieden, dann lässt sich das Gesetz der Spiegelung sehr gut als Hilfe für den Lernprozess einsetzen. Dazu muss man zunächst verstehen, wie es funktioniert.

Sehr leicht bemerken wir Schwächen und Fehler beim anderen, und vor unseren eigenen verschließen wir gern die Augen. Warum fallen uns bestimmte Schwächen bei anderen Personen auf? Warum stört mich etwas an einer Person, was aber meine Freundin an eben dieser Person offensichtlich nicht stört? Was hat das mit mir zu tun?

Unsere Seele, deren Ziel es ist, dass wir uns weiterentwickeln zieht oft Menschen an, die uns sehr deutlich machen, an welchen Punkten es für uns noch etwas zu arbeiten gibt. Relevant sind insbesondere Menschen, Situationen oder auch Dinge, welche uns emotional berühren oder aufregen. Stehen wir einer Person oder Situation „neutral“ gegenüber, dann hat sich wahrscheinlich nichts mit uns zu tun bzw. fungiert nicht als Spiegel.


Ein Beispiel zur Veranschaulichung :

In einer Gesprächsrunde ist ein Teilnehmer, der das Wort führt. Er lässt andere nicht ausreden und kaum zu Wort kommen. Sie können nun auf verschiedene Weise darauf reagieren:

1. Sie registrieren es, regen sich aber nicht weiter darüber auf.

2. Sie treten ins Duell mit ihm, versuchen ihn zu unterbrechen, und lassen nach der
Diskussion Schimpfkanonen über ihn los oder kritisieren ihn direkt

3. Sie fühlen sich völlig in die Ecke gedrängt, trauen sich gar nichts mehr zu sagen und sind
sauer, weil sie nie ihre Meinung richtig vorbringen und sich durchsetzen können.

Unabhängig davon, dass dieses Verhalten oder Schwäche (übersteigertes Geltungsstreben, Besserwissen u.s.w.) nicht von Vorteil ist, zählt beim Gesetz der Spiegelung zunächst einfach nur die Information, die sie dadurch über sich selbst erhalten können. Reagieren sie wie im ersten Fall „neutral“ hat diese Schwäche mit ihnen wenig zu tun. Im zweiten Fall wird ganz deutlich, dass Sie mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Hier kann man das Spiegelbild gut erkennen. Wenn Sie sich eher in der dritten Reaktion wiedererkennen, dann wird Ihnen die gegenteilige Schwäche gespiegelt. In diesem Beispiel ist es mangelnder Mut, ihre Meinung zu sagen bzw. mangelndes Selbstvertrauen.

Es kann somit dasselbe Verhalten widergespiegelt werden, oder es kann das Gegenteil sein!

Die Personen in diesem „Schauspiel“ sind völlig austauschbar, es kann der beste Freund, jemand Fremdes oder auch der Partner sein. Entscheidend ist lediglich ihre Reaktion auf das jeweilige Verhalten bzw. Situation. Manchmal arbeitet der Spiegel nicht ganz direkt und klar. Ein Beispiel: Ein Lieferant regt sich darüber auf, dass er es ständig mit unehrlichen Kunden oder Lieferanten zu tun hat. Er „lügt“ selber offenkundig aber niemanden an, aber er beschäftigt Schwarzarbeiter und ist damit dem Staat gegenüber nicht ehrlich. Auf diese Art und Weise kann uns der universelle Spiegel ebenfalls etwas mitteilen. Oder sie ärgern sich beispielsweise darüber, dass eine Person sich so wenig bei ihnen meldet. Prüfen sie im Sinne des Spiegelgesetzes, ob ihre Erwartungen eventuell zu hoch gesteckt sind und ob sie diesen überhaupt selbst gerecht werden. Versuchen sie stets ein gutes Vorbild zu sein und machen es selbst besser als Andere.

Unser eigenes Verhalten anderen Menschen gegenüber spiegelt uns auch stets, wie wir mit uns selbst umgehen. Fällt uns also irgendetwas in unserer Umgebung oder an Personen im Positiven wie auch im Negativen besonders auf ist es immer ein Hinweis, dass es in irgendeiner Form etwas mit uns selbst zu tun hat.

Das Spiegelgesetz geht noch weiter und tiefer. Auch Dinge, die uns besonders auffallen oder unsere Haustiere und deren Leiden können viel über uns selbst erzählen. Ebenso spiegeln Kinder grundsätzlich auf irgendeine Art und Weise ihre Eltern. Auch hier gilt, bevor wir losschimpfen zunächst zu überlegen, was das Verhalten mit uns zu tun haben könnte. Kinder die beispielsweise nicht hören wollen, könnten ihnen verschiedene Dinge spiegeln. Eventuell setzen sie zu wenig oder keine Grenzen. Vielleicht nehmen sie sich selbst auch nicht wirklich ernst. Oder ihre Kinder spiegeln ihnen mit diesem Verhalten symbolisch, dass sie nicht auf Ihre innere Stimme, Bedürfnisse oder Impulse hören. Versuchen Sie mit Hilfe Ihrer inneren Eingebung und Intuition die manchmal nicht ganz direkte „Symbolsprache“ des Spiegel-gesetzes zu verstehen. Wasser steht oft mit Gefühlen in Verbindung, Feuer kann etwas mit Wut zu tun haben u.s.w..

Ihnen läuft beispielsweise an einem Tag „überzufällig“ oft ein Blinder über den Weg. Sie meinen das hat nichts mit ihnen zu tun? Das Universum schickt ihnen hier gemäß dem Gesetz der Anziehung symbolische Zeichen, die sie selber widerspiegeln und ihnen Hinweise geben. Was wollen sie nicht sehen, wo schauen sie nicht hin oder Ähnliches???

Ihnen fallen mehrere Unfälle auf an einem Tag. Überlegen sie, wo sie eventuell unachtsam sind oder wo ihnen Gefahr drohen könnte. Lernen Sie die Symbolsprache kennen, denn auch Krankheiten arbeiten auf dieser Ebene. Es gibt hierzu viele passende und aufschlussreiche Bücher. Wenn sie aufmerksam und achtsam nach innen hören, hilft ihnen ihre Intuition, die Symbole und Zeichen richtig zu deuten.

Krankheiten spiegeln symbolisch falsche Egoüberzeugungen, die sich lange genug gehegt anfangen im Köper zu manifestieren. Beispiele: Blasenentzündung - was wollen sie nicht loslassen? (meist ist es der Partner, es kann aber auch ein anderes „falsches“ Verhalten sein
z. B. Perfektionismus u.s.w.), Tinnitus – sie hören nicht wirklich auf ihr tiefstes Inneres und handeln auch nicht danach, Nierensteine- lange gehegte Wut und Groll manifestieren sich in Steinen und spiegeln ihr hartnäckiges Verhalten u.s.w.. Mit viel Arbeit an sich selbst und dem Auflösen der falschen Glaubens- und Verhaltensmuster können sie ihren Krankheiten den Nährboden entziehen.

Nach dem Gesetz der Anziehung hat man jeden Menschen, jede Situation oder jeden Umstand selbst in sein Leben gezogen, auf das Gesetz der Anziehung wird an anderer Stelle noch mal tiefer und ausführlicher eingegangen. Wichtig ist, dass sie Eigenverantwortung für die Dinge in ihrem Leben tragen, denn sie haben sie selbst angezogen. Dabei soll es nicht um Schuld gehen, sondern um Schule (Lebensschule). Bevor wir also über andere Menschen oder eine bestimmte Situation klagen, sollten wir überlegen, warum und wie wir sie angezogen haben, schauen, was wir daraus lernen und verändern können und dann schließlich vor der eigenen Haustüre kehren, bevor wir andere dafür verantwortlich machen.


Reaktion auf das Verhalten anderer
(Spiegel für eigene Glaubenssätze)

Zum Einen spiegeln uns Andere unsere eigenen Fehler und Schwächen und wir können dadurch vieles über uns selbst lernen, zum anderen sagt unsere Reaktion auf des Verhalten der anderen, sehr viel darüber aus, ob wir falschen Glaubenssätzen des Egos auflaufen oder der Eingebung unseres höheren Selbst folgen.

Das Ego bezieht alles auf sich, wertet und nimmt alles persönlich. Das höhere Selbst nimmt an, versteht, sieht, fühlt sogar mit, bleibt immer wertfrei und in der Liebe. Das Ziel ist langfristig einen gesunden Mittelweg zwischen diesen beiden Instanzen in uns zu finden und uns immer mehr unserem höheren Selbst zu nähern und alte Egoglaubenssätze aufzuarbeiten und aufzulösen.

Wichtig auf dem Weg der Lebensschule ist, dass man wirklich tief verinnerlicht, dass wir immer eine freie eigene Entscheidung haben, wie wir auf das Verhalten der anderen reagieren. Verletzen kann uns im Grunde jemand nur, wenn wir uns dafür entscheiden alten Schmerz aus der Kindheit oder aus früheren Leben zu wiederholen, denn das Verhalten des anderen hat eigene Ursachen und eigentlich nichts mit uns zu tun, denn der wiederholt letztendlich auch nur alte "Filme" und Glaubensmuster oder hatte eben einfach nur einen schlechten Tag.

Unser Ego macht uns sehr eigenbezogen und engstirnig und es hemmt unsere seelische Weiterentwicklung. Es erzählt und bläut uns ein, das Verhalten des anderen habe auf jeden Fall etwas mit uns selbst zu tun, und damit verbreitet das Ego eine große Lüge, eine von vielen anderen, denn das Ego lügt immer. Die eigentlich innere Wahrheit trägt jeder in Form des höheren Selbst in sich. Das Ego ist nur meist so laut, dass wir die innere Stimme und Wahrheit oft gar nicht mehr hören können. Für das Verhalten des anderen gibt es immer eine Erklärung, wichtig ist, dass man lernt, egal wie sich jemand verhält, dassman wirklich bei sich selbst bleibt (ohne einem falsch erlernten Egoglaubensmuster aufzulaufen), kann einen das Verhalten des anderen nicht wirklich verletzen. Handelt es sich um eine nahestehende Person könnte man sogar das "schlechte" Verhalten das anderen auffangen, indem man die Person beispielsweise einfach mal drückt und fragt, was denn los ist und was sie so wütend gemacht hat, dieser Mensch wird ihnen sehr wahrscheinlich dankbar sein Herz ausschütten.

Die Reaktion auf das Verhalten der anderen Menschen ist fast immer ein Spiegel für unsere falsch erlernten Glaubenssätze. Das Verhalten der anderen hat immer seine eigenen Ursachen und nichts mit uns zu tun. Dennoch kann das Verhalten anderer alten Schmerz in uns auslösen. Wir können Menschen zwar bitten sich anders zu benehmen, aber wir können es nicht erwarten. Ändern sie immer zunächst sich selbst, damit verändert sich auch ihr Gegenüber.

Wir sollten in erster Linie an unseren falschen Glaubensmustern und unserer Selbstliebe arbeiten, denn dann wird uns auch unser Gegenüber ein anderes Verhalten spiegeln, da wir etwas anderes aussenden und damit auch etwas anderes anziehen (Gesetz der Anziehung). Das Gesetz der Spiegelung und das Gesetz der Anziehung sind also sehr eng miteinander verknüpft. Die Ursache, was wir in unser Leben ziehen und wahrnehmen liegt also immer in ihren Glaubenssätzen und den damit verbundenen Gefühlen begründet und unsere Umwelt spiegelt uns dies lediglich wider.

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Re: Das Spiegelgesetz

Beitrag  Gast am Mi 20 Jul 2011 - 14:41

Hallo,

also mit der spiegelung habe ich etwas schwierigkeiten die bei meinem kp zu sehen....weil eigentlich weiss ich gar nix von ihm..... confused ich weiss so für mich an was ich arbeiten sollte.

Ich schreibe mal kurz auf...ob ich das richtig verstehe... scratch

~ich möchte real bei meinem kp sein....dann möchte ich aber eigentlich bei mir sein
~er kann sich nicht richtig durch ringen sich mit mir real zu treffen...fühlt sich für mich so an....aber eigentlich will ich mich nicht mir ihm treffen
~er schreibt mir nicht zurück....aber im enddefekt will ich es nicht....das er mir zurück schreibt...

..könnte ich jetzt so weiter führen....sehe ich das richtig.. confused

Jedenfalls ansatzweise?????????????

liebevolle grüsse sunny
ambra


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