Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

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Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  Gast am So 26 Jun 2011 - 14:50

Ein großes Lernthema im Zusammenhang mit karmischen Verbindungen, aber auch unabhängig davon ist sicher das Thema Selbstliebe, worüber ich schon einiges geschrieben habe.

Ein anderes großes Thema, ist das Thema Vertrauen, was insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Kartenlegen lassen recht interessant ist, denn viele rufen aus Unsicherheit und mangelndem Vertrauen bei Kartenlegern an.

Okay, nimmt man jetzt also das Lernthema Vertrauen und stellt sich diesen Themenkomplex wie eine Art Zwiebel vor. Dann geht man zunächst an die äußerste Schicht, die Prüfungen, Übungen, Spiegel und Konfrontationen dazu sind meist eher noch auf einem sehr handelbaren und eher leichtem Niveau, es sind dann meist Bereiche betroffen, die uns nicht so berühren, bei denen es vielleicht um nicht so viel geht etc.. Blödes banales Beispiel, eine gute Freundin hat vielleicht einen neuen Partner und ihr habt das Gefühl, dass wird nicht so lange gehn, woher auch immer dieses Gefühl kommt, es ist da. In so einem Fall hat es nicht viel mit uns selbst zu tun, es geht für uns persönlich dabei um nichts und doch können wir hier sehr gut spielerisch mit unserer Intuition und dem Vertrauen darauf arbeiten, erfahren und lernen bzw. überprüfen. Hält die Beziehung wirklich nicht lange oder haben wir uns vielleicht getäuscht. Es ist wichtig, hier immer wieder auszuprobieren, sich nicht entmutigen zu lassen, sich langsam voran zu tasten und sich von Fehl- oder Rückschlägen nicht beeindrucken zu lassen, einfach zur Kenntis nehmen und weiter gehts. Übung macht den Meister.

Zwiebelschicht für zwiebelschicht wird das Niveau und der Schwierigkeitsgrad der Konfrontationen und Prüfungen anspruchsvoller und schwieriger. Hat man das Vertrauen auf den äußeren Schichten ganz gut gelernt und verinnerlicht, damit expermentiert, Erkenntnisse gewonnen, Schlussfolgerungen getroffen, mehr über sich selbst erfahren etc., gehts dann irgendwann vom normalen Vertrauen ins bedingungslose Vertrauen und hier gehts dann wirklich zur Sache und das Ganze ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken. Es bedeutet, dass egal wie hart und schwer die Bedingungen sind, man trotzdem seiner Intuiton vertraut, das geht dann schon Richtung Meisterschaft und letztendlich soll jeder irgendwann sein eigener Meister werden.
Auf dieser Ebene könnte man zum Beispiel mit Situationen konfrontiert werden, wo man zu einer Angelegenheit ein 100 % klares Gefühl, ja fast Wissen hat, nun kommen aber vielleicht 20 oder auch noch mehr andere Menschen, die alle das gegenteilige Gefühl haben oder die gegenteilige Meinung.
Was tun wir, trauen wir den 20 anderen oder auch einem Kartenleger mehr, als unserem eigener Intuition oder lassen wir uns nicht beirren und irritieren und bleiben bei unserem Gefühl??? Oder lassen wir uns von Misserfolgen, Rückschlägen oder den äußeren Umständen, die vielleicht hoffnungslos und trüb aussehen überrollen??? Oder trauen wir auch hier mehr unserem inneren Gefühl, dass auch wenn etwas noch so aussichtslos erscheinen mag, uns sagt, dass es einen Weg gibt? Ein sehr gravierendes Beispiel, es gab schon häufig Krebsfälle, bei denen die Menschen von ärztlicher Seite dem Tod geweiht waren und der Körper von Metastasen völlig zerfressen war und trotzdem kam es medizinisch unerklärbar zu sogenannten Spontanheilungen. Wie ist das möglich? Sind Ärzte nicht die Götter in weiß, haben sie nicht immer recht?

Ob nun Kartenleger, Arzt oder Berater, was auch immer, jeder hat sicher seine speziellen Kompetenzen,ABER wir sind letztendlich alle auch nur menschlich und damit immer auch fehlbar UND wir haben ALLE eine Art innere Weisheit und Führung in uns, die letztendlich alle Fragen beantworten kann, nur wird diese leider viel zu wenig gehört und darauf vertraut und wir suchen Bestätigung bei Anderen, die es vermeintlich besser wissen sollen, manchmal mag dies auch der Fall sein, weil man befangen ist etc., manchmal sind es eben aber auch nur Prüfungen.

UND Schicksal ist etwas dynamisches, Energie folgt der Aufmerksamkeit und zu einem sehr großes Anteil schaffen wir unsere Realtität und Zukunft selbst, dafür sprechen ja auch zum Beispiel solche Phänomene, wie Spontanheilugen und zu einen anderen Anteil haben sicher auch "höhere" Mächte ihre Finger im Spiel, aber immer im Sinne zu unserem Besten und eines großen Ganzen, das wir vielleicht oft erst im Nachhinein verstehen. Für die, die an Gott glauben, heißt es dann, dein Wille ist auch mein Wille, denn wir hier als Menschen werden immer einen eingeschränkteren Blick auf die Dinge haben und es immer auch emotional färben, während, Wesen, die Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart und unseren Seelenplan gleichzeitig "sehen" und überblicken können, da sicher neutraler sind und uns versuchen durch Eingebungen u.s.w. Impulse zu geben und uns zu führen, allerdings müssen wir auch hierfür wieder sehr viel loslassen, uns hingeben und auch wieder VERTRAUEN.

Analog verhält es sich mit dem Thema Liebe und Selbstliebe, hier geht es auch irgendwann über zur bedingungslosen Liebe und Selbstliebe, also lieben wir andere und uns selbst nur unter gewissen Bedingungen oder äußeren Umständen oder eben unabhängig davon und weiter bis zur sogenannten allumfassenden Liebe, die letztendlich egal, ob nun schwierig oder leicht, schönes oder unschönes Gefühl alles annimmt und liebt und weiß, dass es hier auf der Erde und dem Menschsein nunmal alle Facetten gibt und auch alles gut und richtig ist, genau so wie es gerade ist, kein Hadern und kein ja aber.....also es gibt viel zu tun Wink

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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  bine am So 26 Jun 2011 - 21:08

Hallo Schnucke!
Ja, dieses Bauchgefühl zu kennen und dann immer wieder der Prüfstein der Logik.
Als ich die Qualität der Ergebnisse gegenübergestellt habe, war ich so erstaunt wieviel Recht dieser mein Bauch doch immer wieder hat. So beschloss ich auch hier das Spiel des "Zurück-spulens" anzuwenden. Ja auch das funktioniert.
Am Anfang war mein Bauch noch so leise, weil er erfolgreich über die Jahre unterdrückt wurde - und der Kopf war um ein vielfaches lauter. Doch als mir das bewusst wurde, dass sich eben mein Bauch doch auch gemeldet hat, ging ich die Gedanken noch mal zurück, um zu erfahren, was mir mein Bauch zu sagen hatte. Es kostete Übung, dieses Gefühl wieder aufzuspüren und es kostete Mut, diesem Gefühl nachzugeben. Sicher ist: Der Einsatz hat sich gelohnt. Mein Bauch wurde immer lauter und deutlicher, je öfter ich zurück spulte. Doch diese bewußte Entscheidung für den Bauch nach außen hin zu vertreten, stößt dort auf wenig Verständnis. So habe ich den Hierarchien-Kampf zwischen Bauch und Kopf neu für mich deffiniert: Bauch ist Chef und der Kopf der Manager, der in der Lage ist, die Entscheidungen umweltverträglich zu formulieren.
So machen Bauch-Entscheidungen Spaß!
Ich geb zu, dass ich auch heute noch immer wieder bewusst auf mein inneres Gefühl horchen muss. Der Alltag mit seinen Herausforderungen ist manchmal doch wieder sehr laut.
Für mich hat sich diese Entscheidung im nachhinein mehr als gut und richtig bewiesen.
Danke für die Erinnerung daran - hab Bauchtechnisch doch noch einige Bedürfnisse .... egerg
Herzlichs Grüßle, Bine
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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  Gast am So 26 Jun 2011 - 21:59

Liebe Bine,

Vielen Dank für deine schöne Ausführung/Analogie und Ergänzung.
Auch ich hab auf diesem Gebiet und bei diesem Thema alles andere als eine Meisterschaft entwickelt. Vertrauen allgemein ja, supi passt, aber Vertrauen auf meine innere Stimme, da hab ich noch Defizite...oft auch nen Kurztinitus...Schimpfe von meinem Körper/Seele, hör drauf und drücks nicht weg. Theorie und Praxis sind leider eben zwei paar Schuhe, aber mit dem Bewusstsein kommt die Veränderung und auch ich schaue, dass der Kopf oder das Ego im Alltag manchmal nicht zu laut werden und das leise zarte Stimmchen aus dem Herzen und der Seele übertönen...

Grüßchen :)

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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  Gast am Di 6 Sep 2011 - 17:47

Hallo,

Ich muss sagen wunderschön geschrieben.. und ich muss feststellen .. das auch bei mir so ist.. wenn ich etwas gesagt oder getan habe dann muss ich immer fragen war das jetzt richtig?

Zu mindestens gibt es eine ganz tolle Freundin... mit der Ich über so was auch reden kann:-) Sie schimpft schon immer mit mir.. ich soll mir doch selber mehr vertrauen schenken.. Aber es ist nicht einfach.. und wenn ich das hier lese dann hat sie wohl recht und es ist durch das hier für mich besser zu verstehen ect. Denn wenn man immer für alles nieder gemacht wird oder das ist falsch oder das ect. dann vertraut man sich selber ja gar nicht mehr.. Klar macht jeder Fehler ist ja auch Menschlich.. aber das hier zeigt mir das ich Mir selbst mehr vertrauen sollte und auch auf mein Bauchgefühl hören muss!

Vielen lieben Dank! Drück Euch ganz lieb!

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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  Gast am Di 6 Sep 2011 - 18:03

Gerne und Danke, ich freu mich immer wieder, wenn die ganzen Mühen, die ich mir zeitweise mache indem ich mein Wissen weitergebe, fruchten und dann doch im Kleinen immer was bewegen und bringen....manchmal hab ich da einfach auch meine Zweifel, frag mich, warum ich das eigentlich tu, woher ich immer wieder die Kraft, die Motivation und Energie nehme...aber ich hab einfach ein großes und gutes Herz und was nützt es mir, wenns mir alleine gut geht, aber den meisten anderen nicht und den anderen der Blick auf die Liebe und das Schöne fehlt....drum lasse ich andere teilhaben, damit sich ihnen auch der Blick öffnet....Ich bin halt wohl einfach irgendwie "anders", das ist mir schon lange klar und wird mir immer klarer..... Wink

Ach ja, komische Zeitqualität gerade.....Ich wünschte, ich könnte einen Liebesfeenstaub über die Welt streun vcx und alle hätten sich einfach nur lieb.....

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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  bine am Di 6 Sep 2011 - 18:30

Hey Schnucke - Du streust doch schon fleißig. Und die vielen kleinen "Streuerchen" bewegen letztendlich schon enorm viel.
Du fragst Dich hin und wieder, warum Du das alles machst.
Die Frage kenne ich von mir und dann noch die Frage nach dem Danke....
Ich hab mal was gelesen und das dann natürlich im Selbstversuch für mich geprüft:

Das Geben geschieht in die eine Richtung, das Danke kommt aus ganz anderen Richtungen. Und für mich ist es so seither wirklich stimmig. Denn nur so bleibt der Kerislauf Leben in Bewegung.
Wenn ich immer nur in die Geber-Richtung schaue, übersehe ich die Dankeschöns aus anderer Richtung. Und was da so reinkommt, ist enorm viel und deutlich mehr, als was ich (empfunden) gegeben habe.
Das macht mir den Mut weiterzumachen und gibt mir auch das Vertrauen, dass letztendlich alles stimmt!
Vertrauen ist auch hier wieder mein Knackpunkt.
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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

Beitrag  Gast am Di 6 Sep 2011 - 18:55

Naja, wenn ich das mache oder allgemein gebe, dann ist das natürlich auch auf eigene Verantwortung und auch bedingungslos, sprich ich erwarte keinen Danke oder dergleichen, sondern es kommt dann von Herzen...Ich weiß, dass letztendlich alles was man gibt, auf irgendeinem Weg wieder zu einem zurück kommt, dennoch merke ich auch, dass ich mich selbst nicht vergessen darf....

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Re: Lernthema Vertrauen und bedingungsloses Vertrauen

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