Das Licht von drüben - Nahtoderfahrungen

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Das Licht von drüben - Nahtoderfahrungen

Beitrag  Cilores am Mo 28 Okt 2013 - 15:16

Ich grüße euch,

Nichtwissend ob es hier schon mal einen Thread über dieses Thema gab, möchte ich darüber schildern. Das Thema an sich denke ich, passt gut in die Esoterik-Abteilung mit hinein. Denn so viele Thematiken befassen sich mit der Anderswelt etc. :)

Ich selbst erlitt selbst an einem TNE (Todesnähe-Erlebnis) und somit begann ich damit ein wenig darüber zu recherchieren und stieß auf unzählige Auflistungen und Berichte. Sowohl von denen die dies erlebten, sowie aber auch Ärzten.

Viele oder fast jeder, der sich mit dem Thema -Tod- beschäftigt, stellt sich die eine Frage: "Was geschieht eigentlich nach dem Tod?"
Ich versuche mein Bestes, anhand von Schilderungen mancher Forscher und den "Reisenden" selbst zu erklären.
Man kann die Frage selbst nicht zu 100% klären. Es fehlen wohl alle möglichen Instrumente um dies eindeutig messen zu können. Und ich denke, bis jetzt können wir auch unsere Verstorbenen nicht danach fragen, wo sie jetzt sind, ob sich hinter den Pforten der Anderswelt eine andere Form von Leben abspielt, losgelöst von dem Fleisch, in welchem wir hier auf dieser Ebene umher wandern.

Doch hier nun die Arten der TNE's, wie es die "Reisenden" erlebten:
* Die eine Art ist das Ausleibigkeitserlebnis: Hier berichten die "Reisenden", das sie ihren Körper verließen und über ihren Körpern schwebten. Die meisten nahmen am Anfang nicht wahr, dass es ihr eigener Körper war. Aber nicht nur das erleben sie. Ich möchte ein Beispiel aus einem Buch schildern, dass ich einst laß:
Ein Patient hatte einen Unfall. Er wurde in die Klinik eingeliefert und er war für tot befunden (ein EEG misst bis zu einem bestimmten Grad. Sind keine Gehirnströme mehr messbar, befindet man den Patienten für tot, obwohl das Gehirn auf Sparflamme weiter arbeiten kann), und da begann das Ausleibigkeitserlebnis. Er verließ seinen Körper und schwebte durch den Raum hindurch auf die Gänge bis er in den Wartesaal kam. Dort sah er seinen Bruder der soeben telefonierte. Der Reisende erinnert sich noch wie der Bruder sagte: "Ich muss den Flug streichen, da ich gerade im KH bin wo mein Bruder ist. Er hatte einen Unfall und ich möchte bei ihm bleiben. Den Urlaub kann ich auch später nachholen."
Als der Reisende nach gelungener Reanimation wieder zu sich kam, saß sein Bruder neben ihm. Der Reisende sagte zu ihm: "Sag den Flug nicht ab! Flieg in den Urlaub!" Sein Bruder war verblüfft, denn wie hätte er von seinem Urlaub wissen können? Er wusste bis dato nichts davon.
Andere berichten sogar, dass sie sich an die Namensschilder der Ärzte erinnern können, die während des Ausleibigkeitserlebnis mit in dem Raum waren und sie behandelten.

* Die zweite Art ist das Gefühl tot zu sein. Ergo wissen die Reisenden das sie tot sind. Auch Kinder die ein TNE hatten, sprachen davon.

Apropos Kinder: Kinder sind zur Erforschung dieses "Phänomens" sehr gern gesehen. Denn sie sind noch ungeprägt von der Erwachsenenwelt. Sie machen sich ihre eigene Welt. Und doch können sie genau wie die erwachsenen Reisenden von ihrem Erlebnis erzählen, welches sich mit einigen der Erwachsenen deckt.

* Die dritte Art ist das Tunnelerlebnis. Dieses Erlebnis ist eines der bekanntesten. Reisende berichten, wie sie während des TNE durch einen Tunnel schwebten, und auf ein helles, aber nicht blendendes Licht zusteuerten.

* Die 4. Art ist das Lebenspanorama und gehört ebenfalls zu den bekanntesten TNE. "Man muss sich das wie ein Zelluloid vorstellen. Es kommen Bilder aus Tagen, woran ich mich bewusst nicht mehr erinnerte aber auch Filme, die wie abgespielt wurden. Nur sah ich als dritte Person zu." So beschreiben es einige Reisenden. Sie sehen ihr Leben nochmal vor sich ablaufen.

* Die 5. Art ist das Lichtwesen. Licht spielt in einem TNE meistens eine wichtige Rolle. Hier gibt es sehr viele Berichte darüber. Sowohl von Gläubigen wie auch Atheisten.
Oft, so berichten die Reisenden, sehen sie ein Lichtwesen, welches sie nicht fürchten. Es sei voller Güte und auch Liebe. Es fragt sie entweder ob sie da bleiben möchten oder ob sie wieder zurück möchten. Oder aber sie sagen gleich, dass es noch nicht an der Zeit ist zu gehen. Dieses Wesen wird von den Gläubigen als Gott bezeichnet aber auch als Engel. Während andere es gar nicht beschreiben können.

Ein weiteres Phänomen ist, dass viele ihre Verwandten, Bekannten wiedersehen. Sie schicken die Reisenden auch wieder zurück. Einige sprachen mit Verwandten, die sie vorher nie gesehen haben, weil sie weit vor ihnen verstarben.

Das Raum-und Zeitempfinden ist verändert. Manche Reisenden hatten das Gefühl, als seien sie Stunden während ihres TNE's weg gewesen und in Wirklichkeit waren sie nur 15 Minuten "tot".

Was auch sehr interessant ist, dass ein TNE das Leben nach dem Erlebnis der Reisenden verändert. Einige Geizhälse waren auf einmal überhaupt nicht mehr materialistisch, andere die vorher aggressiv waren, sind heute opfer-lamm-fromm usw. Und doch haben sie alle etwas gemeinsam: Dieses Erlebnis brachte sie dazu, dass sie keine Angst mehr vor dem Tod haben. Denn sie wissen nun, dass es "da drüben" sehr friedlich und schön sei.
Manche kommen wieder und beschweren sich sogar, dass sie wieder hier sind. Ich zitiere aus dem Buch einen Reisenden, deren Aussage mich persönlich faszinierte. Er selbst war ein Arzt und erlitt einen Herzstillstand. Ein Freund von ihm (auch Arzt), rettete ihm das Leben. Als der Reisende wie zu sich kam, sprach er empört: "Du hast mich aus dem Leben geholt und wieder in den Tod gesteckt!" Jedoch heißt dies nicht, dass sie sich nach dem Tod nun sehnen. Im Gegenteil! Hinterher entschuldigte sich dieser Reisende bei seinem Kollegen und Freund und erklärte ihm was er sah. Dieses TNE scheint für viele eine Art der Heilung zu sein. Und doch lernen sie dadurch ihr Leben erst recht weiter zu leben und zu genießen, damit sie wieder am Ende an diesen Ort gelangen können.

Und hier nun einige Forscher die sich mit der Thematik auseinander setzten:
*Dr. Raymond A. Moody - er arbeitete seit 1985 als Psychiater in seiner Praxis und war Associate Professor of Psychology am West Georgia College in Carrollton.
Er veröffentlichte zwei Bücher: "Leben nach dem Tod" und "Das Licht von drüben". Aufgrund vieler Berichte einige seiner Patienten die von den TNE's berichteten, weckte ihn dann das Interesse für diese Erlebnisse und gehört (finde ich) zu den wichtigen Leuten die sich für dieses Phänomen interessierten.

* Melvin Morse - Kinderarzt in Seatlle am Pazifik war führend in der Erforschung der Todesnähe-Erlebnissen bei Kindern.

* Michael Sabom - war erst skeptisch als er von dem ersten TNE hörte, jedoch weckte es dennoch sein Interesse an dieser Thematik und so erforschte er die TNE's von 116 Menschen und teilte sie in drei Klassen ein: "heautoskopische (Verlassen des Körpers), transzendentale (Eintritt in eine "spirituelle Sphäre") und gemischte Erlebnisse, die beides aufwiesen.

* Michael Grosso - Als Philosoph nimmt er unter den TNE-Forschern einen einzigartigen Platz ein. Anders als seine stärker naturwissenschaftlich orientierten Kollegen sammelte er keine empirischen Daten, sondern sucht nach Parallleleln zwischen TNE's und den Lehren der Philosophie.


Ich hoffe euch hat der lange Text nicht gelangweilt! smile
Über eure Meinungen würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße,
Cilores
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Re: Das Licht von drüben - Nahtoderfahrungen

Beitrag  yaguar am Di 29 Okt 2013 - 17:09

als ich noch jünger war und auf meinen spirituellen Weg kam war das Thema für mich sehr interessant.
Ich las damals auch so einige Berichte von Nah-Tod-Erfahrungen und die ganze Sache ist schon irgendwie augenöffnend finde ich.Very Happy 

yaguar

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